Akkordeon

Eine kleine Instrumentenkunde
Im Jahre 1821 baute Christian Fr. L. Buschmann ein Instrument zum Stimme der Orgel, welches zum Vorläufer der heutigen Mundharmonika wurde. Ein Jahr später entwickelte Buschmann daraus die „Handaeoline“, die als unmittelbare Vorform des vom Wiener Cyrillus Demian konstruierten und im Jahr 1829 patentierten „Accordions“ angesehen werden kann.

Das alte Demiansche „Accordion“ wandelte sich im Laufe der Zeit zum so genannten „Wiener Modell“
Um 1850 entstand die so genannte „Schrammelharmonika“, die links „diatonisch“ und rechts „chromatisch“ gestimmt war.

Die Weiterentwicklung der Buschmannschen „Handaeoline“ führte zur sogenannten „Deutschen Harmonika“

In England wurde 1844 die „Konzertina“ entwickelt.

Das „Bandonion“, benannt nach dem Musiklehrer und Instrumentenhändler Heinrich Band wurde erstmals 1847 in der von Carl Friedrich Zimmermann im Erzgebirge gegründeten Konzertina – Bandoneonfabrik serienmäßig hergestellt.

Das heute am meisten populäre „Pianoakkordeon“ entstand um 1900.

Die Frage des Alters?
Jeder, der Interesse an verschiedenen musikalischen Stilbereichen hat kann sich am Akkordeon versuchen. Das Akkordeon ist auch für einen frühzeitigen Beginn des Instrumentalunterrichtes geeignet. (etwa ab dem 6./7. Lebensjahr)

Wie und wo bekomme ich ein Instrument und was kostet das?
Neue Instrumente sind in guten Musikgeschäften etwa ab ca. € 600,- erhältlich.
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Unterrichtet von:

Karin Keck