Posaune

Eine kleine Instrumentenkunde
Die Posaune ist die große Verwandte der Trompete. (Trombone, ital. für große Trompete). Die Röhre der Tenorposaune (die am meisten verwendete Form) misst vom Mundstück bis zur Stürze (Schalltrichter) ungefähr 2,70 m und ist aus Messingblech gefertigt. Schon bei den Römern und im Altertum wurden zu Feierlichkeiten ähnliche Instrumente in einer langgestreckten Form gespielt. Man nannte sie Tuben (Röhren).
Später wurde diese Röhre dann S-förmig gebogen und somit wesentlich handlicher. In einem weiteren Entwicklungsschritt bekam das Instrument dann einem Zug , der die Veränderung der Röhrenlänge erlaubte. Zusätzlich zu den Naturtönen konnten nun auch alle Zwischentöne erzeugt werden.
Der alte englische Name der Posaune „sackbut“ kommt von zwei französichen Wörtern, die „ziehen, schieben“ bedeuten - so wie eben die Posaune gespielt wird.

Die Frage des Alters?
Vorsaussetzungen für das Erlernen der Posaune sind eine gewisse Körpergröße, beziehungsweise Armlänge, die für die richtige Haltung und die Bedienung des Zuges notwendig sind. (meist ab dem 12. Lebensjahr). Ab dem 9. Lebensjahr (die vorderen 2. Zähne sollten gut entwickelt sein) kann mit speziellen Kinderinstrumenten oder aber mit dem Tenorhorn (gleiche Tongebung aber leichtere Handhabung) begonnen werden.
Die Posaune erfreut sich auch bei spät berufenen Schülern (Erwachsene oder auch Umsteiger von anderen Instrumenten z.B. Trompete oder Tuba) großer Beliebtheit.
In jedem Fall ist eine musikalische Grundausbildung (Musikalische Früherziehung etc.) von Vorteil, aber nicht Bedingung.

Wie und wo bekomme ich ein Instrument und was kostet das?
Gute Anfängerinstrumente sind bereits ab ca. 900,- Euro und in jedem guten Musikhaus erhältlich. Profimodelle bekommt man ab ca. 2.000,- Euro.
Viele Blasmusikkapellen stellen Leihinstrumente zur Verfügung, wenn man Interesse an einer späteren Mitwirkung zeigt.
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Unterrichtet von:

Manfred Loimayr